Rollgefügte DAVEX Profile, mechanisch verbundene Profile, Fügetechnik

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DAVEX Stahlprofile werden von Montanstahl für den Metallbau direkt und den Stahlhandel hergestellt in dem in einem flachen Materialstreifen eine Nute geschaffen wird, in die ein zweites flaches Material hochkant zum ersten Materialstreifen eingestellt und anschließend darin kontinuierlich verquetscht wird. Die Fixierung des zweiten Materialstreifens in der Nute wird über eine linienförmige Umformung in Längsrichtung des Profilstreifens und einen daraus resultierenden Quetschprozess erreicht.

Eine solche Verbindung ist nicht stoffschlüssig wie ein Schweißverfahren, sondern kraft- und formschlüssig. Darum können auch unterschiedlichste Materialien oder gleichgeartete aber bereits oberflächenveredelte Materialstreifen miteinander verbunden werden. Die Technik steht für normalen Baustahl, Duplex-Stahl und Edelstahl und diese jeweils auch in Verbindung mit Nichtmetallen zur Verfügung.

Die Nutzungseinschränkungen der manigfaltigen Kombinationen dieser Fügetechnik sind im Einzelfall zu betrachten und zu beachten.

Das Rollfügeverfahren bietet für die Herstellung von Stahlprofilen neben neuartigen Materialkombinationen beispielsweise für einige Anwendungen den Vorteil, dass die Einzelkomponenten vor dem Verbinden im zweidimensionalen Zustand komplett (und damit i. d. R. günstiger) mechanisch bearbeitet werden können. Bei der Bearbeitung geht es oft um Schleif- und Polierprozesse, die an flachem Material deutlich günstiger ausgeführt werden können als an dreidimensionalen Profilen. So erzeugte geschliffene Profile oder polierte Profile aus Edelstahl können in beliebigen Sonderabmessungen und Sonderlängen produziert werden. Es sind sowohl kleine Mengen als auch die Belieferung größter Projektvolumina realisierbar.

Die Profile weisen die Scharfkantigkeit des verwendeten Vormaterials auf. Unter Verwendung von lasergeschnittenem oder gezogenem Material entstehen sehr exakte Geometrien mit kleinen Außen- und Innenradien die in der Regel unterhalb von 0,5 mm liegen.

Es können offene wie auch geschlossene Profile hergestellt werden. Die maximale Lieferlänge ist nur durch das verfügbare Vormaterial begrenzt. Die Profile werden ohne weitere Anweisung in handelsüblicher Länge von 6.000 mm -0/+200 mm angeboten und geliefert und i. d. R. in €/kg abgerechnet. Bezüglich des Ablängens sind der Bundschnitt (+/- 5 mm) oder der exakte Zuschnitt realisierbar (-0/+2 mm). Die Herstellung von optimierten Längen ist möglich.

Es ist aus technischen Gründen erforderlich, bei der Verbindung mit dem eingestellten Steg einen Mindestabstand vom Rand des genuteten Grundmaterials einzuhalten. Insofern ist die Herstellung von asymmetrischen T-Profilen, U-Profilen möglich aber die von echten Winkeln mit diesem Verfahren nicht. Die Herstellung von geschlossenen Kastenprofilen ist möglich. Dabei sind aber auch immer zwei gegenüberliegende Materialflanken in die Richtung des Profilzentrums eingerückt weil bei dieser Verbindung ein Randabstand für die Verbindungszone Bedingung ist.

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